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Archiv 2018

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Am 22. September fand unser diesjähriger Berufsfeuerwehrtag statt. Dazu trafen sich am Samstag um 12:00 Uhr, pünktlich zum wöchentlichen Sirenentest, 23 Jugendliche und 11 Betreuer in der zur Feuerwache umgebauten Sporthalle in Streichmühle. Ziel war es für 24 Stunden den Alltag einer Berufsfeuerwehr zu simulieren.

Dazu wurde zunächst die Wache bezogen, also die Übernachtungssachen verstaut und die Schutzkleidung so präpariert, dass sie im Einsatzfall schnellst möglich angezogen werden konnten.

Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Auf dem Spielplatz in Bönstrup waren mehrere Tonnen mit Gartenabfällen in Brand geraten. Diese wurden dann von allen drei Gruppen gelöscht. Dazu standen den Gruppen das LF10 der FF Dollerup sowie die TSFWs der FFs Ringsberg und Westerholz zur Verfügung.

Danach war etwas Zeit um sich bei verschiedenen Gruppenspielen ein bisschen zu bewegen, bis gegen 16:00 Uhr die Gruppe 1 zu einem Fahrzeugbrand in Dollerup und kurze Zeit später die Gruppen 2 und 3 zu einem Flächenbrand in Langballig alarmiert wurden. Die Gruppe eins löschte zügig das Feuer und konnte den Fahrer sicher aus seinem Fahrzeug retten. Den beiden anderen Gruppen gelang es die beiden Brandherde so schnell abzulöschen, dass ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser verhindert werden konnte.

Dann wurde es nach den ersten anstrengenden Einsätzen Zeit für eine Stärkung. Es gab leckere Schnitzel mit Bratkartoffeln und Gemüse. Umso größer war das Entsetzen während des Essens erneut die Alarmglocke ertönte. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass es ein Fehlalarm war, sodass das Essen doch noch warm gegessen werden konnte.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb allerdings nicht, denn gegen 20.00 Uhr wurde ein vermisster Surfer in Bockholm gemeldet. Um den Vermissten schnellst möglich zu finden, fuhren zwei Gruppen direkt nach Bockholm und suchten den Strand ab, wo auch tatsächlich ein herrenloses Surfbrett gefunden wurde. Die letzte Gruppe war in der Zwischenzeit nach Langballigau gefahren, um dort auf die "Werner Kunze" zu gehen und gemeinsam mit der DGzRS-Besatzung von der Seeseite aus den Surfer zu suchen. Dieser konnte auch vor dem Yachthafen aufgenommen werden und dann an die Gruppen am Land zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Nachdem alle wieder auf der Wache angekommen waren, bauten wir die Betten auf und ließen den Abend bei einem Film gemütlich ausklingen. Die Nacht verlief zum Glück ruhig, sodass alle etwas Schlaf bekommen haben. Für eine Gruppe endete die Nacht dennoch recht plötzlich als sie gegen 6:00 Uhr zu einem Brand in der Bäckerei in Grundhof alarmiert wurden. Feuer trafen sie dort nicht an, allerdings wurden sie mit leckeren Brötchen für das Frühstück entschädigt.

Dann wurden auch schon wieder die Schlafsachen verpackt und sich für einen neuen Tag mit neuen Einsätzen gerüstet. Bereits gegen 9.00 wurden alle Gruppen zu drei verschiedenen Einsätzen alarmiert. Eine Gruppe hatte die Aufgabe nach einem Verkehrsunfall auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen, eine Gruppe hat mit Hilfe eines Druckluftkissens einen Zulauf zur Au blockiert, um zu verhindern, dass Öl ins Wasser gelangt. Und die letzte Gruppe befreite in Zusammenarbeit mit der Besatzung des KTWs der DRK Bereitschaft Sörup einen Radfahrer, der nach einem Verkehrsunfall unter einem PKW klemmte.

Kurze Zeit später wurden dann erneut Vollalarm ausgelöst, es wurde eine starke Rauchentwicklung in einem Haus in Dollerup gemeldet, zudem wurde noch eine Person vermisst. Der unter Atemschutz vorgehende Trupp konnte den Vermissten trotz sehr schlechter Sichtverhältnisse zügig finden und ins Freie geleiten, wo er nach kurzer Untersuchung durch das DRK entlassen werden konnte. Bei diesem Einsatz ließen es sich einige Angehörige auch nicht entgehen bei dem Spektakel dabei zu sein.

Danach war der Berufsfeuerwehrtag auch schon zu Ende, sodass nach einem Gruppenfoto auch schon der Heimweg angetreten wurde.

 

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Am 9. Juni nahmen wir mit fünf Jugendlichen an der Nordlichlichtpokalfahrt in Großenwiehe teil.

Um 9:00 Uhr sollten wir am Gerätehaus sein, damit wir rechtzeitig um 10:00 Uhr starten. Überraschenderweise mussten wir unseren JF-Bus stehen lassen und stattdessen den Bollerwagen mitnehmen.

Aber auch ohne Fahrzeug machten die Tour viel Spaß und es gab viele spanndende Aufgaben, wie Gruppensackhüpfen oder Memory, zu bewältigen.

Nachdem alle Aufgaben gelöst waren, gab es für alle Pommes. Im Anschluss fand die Siegerehrung statt. Wir belegten den sechsten von elf Plätzen. Das wichtigste war aber nicht den letzten Platz zu belegen, um die Fahrt nicht im nächsten Jahr ausrichten zu müssen.

 

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Es war noch sehr früh als der Wecker am Samstagmorgen klingelte, aber das Aufstehen lohnt sich.

Es stand der Ausflug der Jugendfeuerwehr in den Tierpark Hagenbeck an. Insgesamt 25 Mädels und Jungs wollten Bagheera, Shir Khan und Baloo einen Besuch abstatten.

Wir trafen uns pünktlich am Bahnhof in Husby, um mit der Bahn nach Hamburg zu fahren.

Die U-Bahn brachte uns in Hamburg sicher zum Tierpark und der Spaß konnte beginnen.

Bei nicht so gutem Wetter, aber bester Laune, erkundeten die Kids die verschiedenen Tiergehege. Viele Kinder waren das erste mal im Zoo und kannten Elefanten, Löwen und Giraffen nur aus dem Fernsehen. Besonders die großen Seekühe hatten es einigen Kindern besonders angetan, aber auch die kleinen Erdmännchen trugen zur Belustigung der Kids bei. Einige Mädchen hätten sich gerne eins zum Kuscheln mitgenommen.

Als besonderes Highlight hatten wir auch Eintrittskarten für das Tropenaquarium gebucht. Schlangen, Amphibien, Haie und verschiedene Wassertiere beeindruckten die Kids, auch wenn diese dann doch lieber in Ihren Terrarien bleiben sollten.

Am späten Nachmittag machten wir uns mit dem Zug dann wieder auf den Weg nach Hause. Alle waren sich einig, ein anstrengender, aber sehr schöner Tag ging zu Ende.

 

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